Die gute Nachricht

Die gute Nachricht

Viele Menschen (inklusive Christen) können nicht genau sagen, was die gute Nachricht (auch das Evangelium genannt) von Jesus eigentlich ist.

Sie fängt mit der Erkenntnis an, warum ich eigentlich hier auf der Erde bin. Wenn Gott real ist, dann hat es ja auch einen Grund, warum er uns Menschen geschaffen hat. Ich bin immer wieder fasziniert von Menschen, die nicht anzweifeln, dass es einen Gott gibt, aber kein Interesse haben, herauszufinden, warum er sie auf der Erde haben wollte.

Die Bibel sagt, dass Gott uns für sich geschaffen hat. Wir sollten in enger Gemeinschaft mit ihm leben und ihn widerspiegeln, das heißt ihm ähnlich sein. Er hat den Menschen auch die Herrschaft über die Erde gegeben, als Verwalter über das, was er sonst noch liebevoll geschaffen hat (1.Mose 1,26-27; Epheser 1,5-6).

Dann kam aber der erste Sündenfall, wo Adam und Eva sich abgekehrt haben von Gott, indem sie ihm ungehorsam wurden. Das ist für uns wichtig zu verstehen, denn viele tun sich schwer mit dem Verständnis, was Sünde ist. Ist es, wenn wir die Zehn Gebote nicht halten oder sonstige Gebote, die in der Bibel sind? Im Fall von Adam und Eva war es das Essen einer Frucht, was Sünde war. Früchte essen an sich ist keine Sünde, es war der Ungehorsam Gott gegenüber, der es zur Sünde machte. Sünde ist jeglicher Ungehorsam gegen Gott. Wenn Gott mir sagt, ich soll auf die Philippinen gehen und ich will lieber Waisenkindern in der Ukraine helfen, weil ich denke, ich weiß es besser als Gott, dann ist das Sünde, so gut es vor Menschen auch aussehen mag.

Was Adam und Eva getan hat, hat in ihnen etwas verändert. Gott hatte ihnen seinen Geist eingegeben, er hatte sie angehaucht, was er nur beim Menschen gemacht hat und nicht bei den Tieren. Und dieser Geist ist dann nicht mehr in ihnen gewesen. Körperlich waren sie noch am Leben, aber geistlich waren sie tot. Was dafür aber zum Leben gekommen ist, war eine sündige, rebellische Natur, die sie an ihre Kinder und Kindeskinder weitergegeben haben.
Wir alle haben diese rebellische Natur von Anfang an in uns.

Das ist der Grund, warum wir keine enge Gemeinschaft mehr mit Gott haben können und Menschen in Sünde gefangen sind. Er ist nicht mehr in uns und wir sind nicht mehr ihm ähnlich, sondern Gefangene unserer sündigen Natur. Wir wollen nun das tun, was uns gefällt und nicht mehr was ihm gefällt. Wer diese Zeilen liest, mag denken:“Das ist doch ganz natürlich, so zu denken.“ Das ist genau der Punkt. Es ist für uns natürlich, aber so war es anfangs nicht. So wurden wir nicht geschaffen und es bringt auch schwere Konsequenzen mit sich.

Eine Konsequenz der Sünde ist, dass sie uns von Gott fernhält und letztendlich in die Hölle führen wird (Römer 6, 21-23; Matthäus 5, 29-30). Ich möchte niemandem unnötig Angst machen. Aber die Wahrheit ist, die Hölle ist real, genauso wie der Himmel real ist und wir werden nach unseren Werken gerichtet werden. Das sind nicht meine Worte, sondern die von Jesus. Wer allerdings aus Angst vor der Hölle an Jesus glauben will oder krampfhaft versucht, ein „gutes Leben“ zu führen, der verpasst die ganze gute Nachricht – so wie ich es jahrzehntelang getan habe. Ich habe versucht, Jesus zu gehorchen aus Angst vor der Hölle. Es ist aber unmöglich, aus eigener Kraft aufzuhören zu sündigen.
Das ist der Punkt, an dem Gottes Gnade sichtbar wurde. Er liebt uns Menschen und möchte uns zu sich zurückführen. Deswegen hat er seinen Sohn geschickt, Jesus, der als ganz normaler Mensch auf der Erde gelebt hat, mit dem einen Unterschied zu uns, dass er nie gesündigt hat. (1. Johannes 4,10). Er wurde genauso versucht in allem wie wir, es war nicht so, dass er nicht genug Gelegenheit gehabt hätte, seinen eigenen Willen durchzusetzen. Aber er liebte sowohl Gott als auch uns, und ihm war klar, dass er sein Leben hier auf der Erde nicht für sich selbst lebte. Am Ende seines Lebens ist er getötet worden und hat dabei die Strafe bekommen, die eigentlich uns zustehen würde – Tod und ewige Getrenntheit von Gott. Einer seiner letzten Sätze war:“Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Das war nicht nur sein Gefühl, er war tatsächlich am Kreuz zum ersten Mal getrennt von Gott. Er wurde für uns zur Sünde und zum Fluch. Als er gestorben ist, war er dann drei Tage und drei Nächte tot. Aber Gott hat ihn wieder von den Toten auferweckt und nachdem er mehrmals seinen Jüngern begegnet ist, ist er wieder zurück in den Himmel gegangen.

Du musst verstehen, dass Jesus für dich gestorben ist, aber er hat auch für dich gelebt. Sein ganzes Leben hatte nur diesen einen Sinn: in völliger Unterordnung und Harmonie mit Gott zu leben, um das auszuführen, wofür er gekommen ist.
Jesus Leben war auch ein Vorbild für uns. Er ist der erste Mensch gewesen, der gezeigt hat, wie Gott sich eigentlich die Menschheit gedacht hat. In völliger Gemeinschaft mit Gott und frei von Sünde. Außerdem war er von Gott befähigt, durch den Geist Gottes Wunder zu tun: Menschen zu heilen, von Dämonen zu befreien, Tote auferwecken, prophezeien und Wunder in der Natur zu tun.
Anschließend hat Gott seinen Heiligen Geist geschickt. Die Jünger haben erlebt, wie der Heilige Geist auf sie gekommen ist und sie von ihm erfüllt wurden. Sie wurden auf einmal mutig, fingen an, in fremden Sprachen zu sprechen und erzählten allen Menschen, dass Jesus der Erlöser ist, auf den die Juden so lange gewartet haben. Der, der uns von unserer Sünde befreit. Wer denkt, nur Jesus konnte Wunder vollbringen, der überdenke das nochmal. In der Bibel sehen wir, dass die Nachfolger von Jesus die gleichen Dinge tun konnten. Sie waren keine speziellen Leute, sondern der gleiche Geist von Gott, der Jesus von den Toten auferweckt hat, war nun in ihnen.
Jesus ist nicht gekommen, um uns nur vor der Hölle zu retten. Er ist gekommen, um uns wieder zum Vater zurückzuführen, um uns von aller Sünde rein zu machen, damit wir wieder Gemeinschaft mit Gott haben können. Das wird dann auch darin resultieren, dass wir auch nach dem Tod nicht von ihm getrennt sind, sondern mit ihm im Himmel sein werden.
Das ist der erste Teil der guten Nachricht. Im folgenden beschreibe ich, wie du das für dich selbst annehmen kannst. Jesus stellvertretender Tod am Kreuz ist wie ein Geschenk an dich, aber du musst es in die Hand nehmen und auspacken.
Der erste Schritt ist, dass wir an Jesus glauben (Johannes 3,14-19). Glaube daran, was er getan hat und dass er es für dich getan hat. Und glaube ihm alles, was er gesagt hat. Vertraue ihm also. Wenn du das tust, wird es dich zur Buße führen. Buße bedeutet, sich von aller Sünde abzuwenden und sich Gott zuzuwenden. Es bedeutet, sich aktiv zu entscheiden, nicht mehr selber bestimmen zu wollen über sein Leben und es besser wissen zu wollen als Gott (so wie damals Adam und Eva), sondern sich ihm völlig unterzuordnen. Für mich kam diese Buße natürlich, als ich Gott das erste Mal richtig begegnet bin. Das erste, was er mich gefragt hat, war:“wirst du mir jetzt deine Sünde geben?“. Ich hatte zuvor versucht, ein einigermaßen gehorsames Leben zu führen. Aber es gab einige Dinge, die ich einfach nicht aufgeben wollte. Ich dachte, das sei von Gott zu viel verlangt. Ich hatte nicht verstanden, dass ich nie für mich gemacht worden war, sondern für ihn. Als ich das verstanden habe, habe ich ihm vorbehaltlos mein ganzes Leben gegeben und wurde in dem Moment drastisch verändert. Was durch die Buße und den Glauben an Jesus nämlich passiert, ist dass die alte sündige Natur stirbt. Schwer zu beschreiben, aber wer es schon erlebt hat, weiß, was ich meine.
Der nächste Schritt ist nun, die „Leiche“ zu begraben. Jesus hat gesagt, wir müssen getauft werden, was die Jünger auch stets getan haben (Markus 16, 16; Matthäus 28, 18-20; Apostelgeschichte 2, 37-41; Apostelgeschichte 8; 10; 16; 18; 20; 22). Laut der Bibel wird in der Taufe die alte sündige Natur beerdigt und außer Kraft gesetzt (Römer 6, 1-14), sodass du ab da tatsächlich frei von Sünde bist, das heißt, du sündigst nicht mehr zwangsläufig, sondern hast endlich die Freiheit und Kraft, dich dagegen zu entscheiden.

Das passiert in gewisser Weise auch schon bei der Buße, denn da stirbt die alte Natur und damit der Wunsch oder Drang, zu sündigen. Aber es passiert eben auch in der Taufe und ist ein unablässiger Schritt für einen Nachfolger von Jesus. Das zweite, was passiert, ist dass du in der Taufe von deiner Sünde reingewaschen wirst, von der du dich gerade in der Buße abgewandt hast. So wie man einen toten Körper nicht monatelang oder gar jahrelang rumliegen lässt, bevor man ihn begräbt, sollte auch die Taufe nicht hinausgezögert werden. Ein Mensch, der Jesus nachfolgen will und sein eigenes Leben niedergelegt hat, soll auch umgehend getauft werden, wenn möglich noch am selben Tag oder eben so bald wie möglich. Dabei ist es nicht wichtig, dass die Taufe in einem Kirchengebäude stattfindet oder es einen Taufvers gibt. Das sind beides keine falschen Dinge, aber wichtig ist, dass getauft wird, das heißt, man im Wasser untergetaucht wird. In den Untergrundgemeinden in China wurden Leute heimlich nachts getauft, manchmal in Eiseskälte. Wenn überhaupt kein Wasser vorhanden war, weil man sich zum Beispiel im Gefängnis befand, dann steuerten alle Gläubigen für den neuen Nachfolger Jesu ihre Wasserration bei, damit er wenigstens mit ein bisschen Wasser getauft wurde; oder wenn ein Waschbecken vorhanden war, wurde der Kopf unters Waschbecken gehalten. Wer diesen Schritt nicht machen möchte oder nicht ernst nimmt, verpasst genau das, was laut der Bibel in der Taufe geschieht.
Ich habe nun einige Taufen erlebt, und erfahren, wie kraftvoll das ist, was Gott darin tut. Das Wasser selbst ist nicht magisch, sondern Gott tut ein Wunder in dem Menschen, während dieser diesen wichtigen Glaubens- und Gehorsamsschritt tut. Möglicherweise fragt sich nun jemand, ob seine Taufe überhaupt eine richtige Taufe war. Ich zitiere hier mal Derek Prince, der es, wie ich finde, treffend ausgedrückt hat:“Were you ever really buried? Was there ever really a clear-cut break with the past – its guilt, its bondage, its rebellion, its false traditions, its evil associations? Were these things so plunged out of sight that they no longer can trouble you? Was this followed in turn by a resurrection – a rising up to walk by faith and by the power of the Holy Spirit in newness of life? If the answer to these questions is yes, then you have been buried.[…] On the other hand, if the answer to the above questions is not a clear yes, then you were never buried. Seek the Lord earnestly and ask Him to show you what to do. It may well be that He will require you to be buried. If so, remember this. You will not be re-baptized. You will be truly baptised for the first time.“ (aus dem Buch „burial by baptism“ von Derek Prince). Man muss sich nicht ständig wieder taufen lassen, aber eine richtige Taufe muss sein.
Und danach kommt der nächste wunderbare Schritt. Das Erfüllt werden mit dem Heiligen Geist. Wenn die alte rebellische Natur gestorben ist, dann kann der Heilige Geist in dich kommen. Das ist ein Ereignis, das man nicht verpasst. Es geschieht laut Bibel nicht unbedingt automatisch dann, wenn man an Jesus glaubt. Wenn du dir unsicher bist, lies nochmal in der Bibel die Apostelgeschichte sorgfältig durch. Das Erfüllt werden vom Heiligen Geist war immer ein klar erkennbares Erlebnis und da, wo es näher beschrieben ist, haben die Menschen ihren Mund geöffnet und etwas ist raus gekommen. Entweder sie haben Gott laut gelobt, oder sie haben in anderen Sprachen geredet oder sie haben prophezeit. Die Bibel sagt:“Wessen das Herz voll ist, dessen fließt der Mund über.“ Das ist übrigens auch mir passiert. Es gibt keinen Menschen, in dem Jesus wirklich lebt, der nicht den Drang hat, anderen Leuten davon zu erzählen. Warum? Weil wenn Gottes Geist in dir ist, dann ist Gottes Natur nun in dir und die zeigt sich in deinem Denken und Handeln. Und Jesus hat, kurz bevor er in den Himmel ging, zu den Jüngern gesagt, sie sollen in alle Welt gehen und der ganzen Schöpfung die gute Nachricht von Jesus erzählen. Er hat gesagt, wenn sie den Heiligen Geist empfangen, werden sie befähigt sein, für Jesus Zeugen zu sein vor allen. Der Heilige Geist macht das auf ganz natürliche Weise. Er zwingt mich nicht, sondern gibt mir diesen unbändigen Drang, anderen Menschen zu erzählen, was Jesus für mich getan hat und was er auch für sie tun will. Es ist vergleichbar mit einer Frau, die gerade erfahren hat, dass sie schwanger ist. Sie denkt, sie platzt gleich, wenn sie es nicht jemandem erzählen kann und will am liebsten sogar der Kassiererin im Supermarkt die freudige Botschaft erzählen. So geht es mir jetzt auch. Und wenn ich Gelegenheit habe, erzähle ich auch der Kassiererin die freudige Botschaft :D.
Die gute Nachricht ist, dass Jesus den ursprünglichen Zustand wiederhergestellt hat, der vor dem Sündenfall war. Enge Gemeinschaft mit Gott und Ähnlichkeit mit ihm. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Wenn ich ein Kind Gottes bin, dann werde ich ihm ähnlich sein.
Die Bibel sagt, wer behauptet, Gott zu kennen, der muss so leben, wie Jesus es getan hat (1. Johannes; 1. Petrus 1, 13-16). Das sind mal wieder nicht meine Worte, sondern die der Bibel und sie sind wahr. Wenn du Christ bist, aber nicht frei von Sünde, dann akzeptiere das nicht. Gott meint jedes Wort, das er sagt. Du kannst ein Leben führen frei von Sünde und in Gemeinschaft mit Gott, wo Gott dir seine Gedanken frei mitteilen kann und du ihm deine und du voll bist von seiner Liebe und seinem Frieden.
Ob ich behaupten will, ich würde nicht mehr sündigen? Ich sage ehrlich, ich sündige immer noch, aber es ist wie mit einem Baby. Anfangs macht es noch in die Windel, aber keiner erwartet noch von einer gesunden Dreissigjährigen, dass sie in die Windel macht. So ist es auch mit der Sünde. Jesus hat gesagt, wir müssen neu geboren werden, sonst können wir das Reich der Himmel nicht betreten( Johannes 3, 1-8; 1. Petrus 1, 23-25). Das ist keine Phrase, sondern ein Ereignis, was ich ja hier schon beschrieben habe. Die Neugeburt passiert durch Glauben an Jesus, Abkehr von Sünde, Taufe und Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Danach ist das Baby geboren, aber ich weiß deswegen noch nicht alles. Ich muss dann lernen, neu zu denken und mich in allem jeden Tag willentlich Gottes Willen unterordnen. Das wird allerdings mit der Zeit immer leichter, da ich immer mehr dazulerne (1. Petrus 2, 1-3). Wenn Gott mir in einem Bereich seinen Willen offenbart hat, dann muss ich nicht immer wieder den gleichen Fehler machen, sondern ich lerne aus meinen Fehlern und sündige immer weniger, je mehr ich Gott kennenlerne. Es ist die Gemeinschaft mit Gott, die mich ihm ähnlich macht. Ich muss nicht erst ihm ähnlich sein, um Gemeinschaft mit ihm zu haben, aber der Wille muss da sein und ich muss es kompromisslos wollen. Jesus hat gesagt, wenn dein Auge dich zur Sünde verführt, dann reiß es raus und wirf es von dir, denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworden wird (Matthäus 5, 29-30).
Selbst wenn ich versuche, die Worte von Jesus zu verwässern, kommt dabei immer noch ein kompromissloses Leben heraus. Was ist dein „Auge“? Ist es der Fernseher? Dann schmeiß ihn raus. Ist es dein Handy? Besorge dir eins ohne Internet. Sind es deine bösen Gedanken über andere Menschen? Dann kehre dich jedes Mal davon ab, danke Gott, dass das nicht mehr deiner Natur entspricht, weil der alte Mensch (nach der Neugeburt) jetzt tot ist und Gottes Geist in dir lebt und das nicht seiner Natur entspricht. Und dann bete für die Person, segne sie und tue ihr Gutes. Bitte Gott, dir zu zeigen, wovon du dich abkehren sollst. Ist es der Wunsch, Kontrolle zu behalten? Gott Bedingungen zu stellen, wie viele Kinder du haben willst, wie dein Leben verlaufen soll, welchen Job du haben willst? Möchtest du ein bequemes Leben haben? Wende dich ab davon, denn diese Prioritäten haben in einem Kind Gottes nichts zu suchen (Galater 2, 20)
Wenn du dich nun überwältigt fühlst, verstehe bitte, du musst nicht aus eigener Kraft Gott gefallen. Du wirst nicht gerecht dadurch, dass du dich an Regeln hältst, das ist unmöglich! Es ist Gott, der dich verändert. Du veränderst dich nicht selbst, um dir deine Erlösung zu erarbeiten. Das funktioniert nicht. (Galater 2, 21) Wir werden durch Glauben gerechtfertigt. Aber Glaube zeigt sich in Taten. Wenn bei dir die Taten nicht sichtbar sind, dann versuche nicht einfach, die Taten zu verändern, sondern erkenne, dass du Gott überhaupt nicht richtig kennst und fange an, ihn intensiver zu suchen. Aber um neu geboren zu werden und danach ein Leben in enger Gemeinschaft mit Gott zu führen, musst du dich auch kompromisslos von deinem eigenen Willen abwenden und neu geboren werden. Und Gott wird dir die Kraft geben, ihm bis an dein Lebensende oder bis er wiederkommt, nachzufolgen.
Das ist die gute Nachricht von Jesus und die angemessene Reaktion darauf. Gott hat alles für dich gegeben, er hat absolut nichts zurückbehalten. Also gib auch du ihm alles und behalte nichts für dich zurück. Dann wirst du erfüllt sein von tiefem Frieden, Liebe und Freude, dann wirst du Kraft haben, die gleichen Dinge zu tun, die Jesus auch getan hat (Kranke heilen, Dämonen austreiben, Wunder tun…was immer Gott durch dich tun möchte). Schau dir mal das Leben der ersten Christen an. Sie haben das alles erlebt (Apostelgeschichte).
Wenn du Fragen oder Zweifel hast, schreib uns gerne oder, noch viel besser, schlag direkt deine Bibel auf und frage Gott. Wenn du nicht weißt, wie du Gott finden kannst, dann schlage ich vor, dass du einfach anfängst, zu suchen. Er hat gesagt, jeder der ihn sucht, wird ihn finden. Mit suchen meine ich nicht ein kurzes Gebet:“wenn du da oben bist, dann zeig dich mir.“ Stell dir vor, du wüsstest mit Sicherheit, dass in deiner Wohnung eine Perle versteckt ist, die eine Milliarde Euro wert ist. Wie lange würdest du danach suchen? Bis du sie gefunden hast. 🙂 Und du würdest die ganze Wohnung auf den Kopf stellen, dir vielleicht sogar Hilfe holen. Mach das doch auch mit Jesus. Suche nach ihm, bis du ihn gefunden hast. Er wartet schon auf dich.
Liebe Grüße und Gottes Segen! 🙂

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