Alltag – Kurzbeitrag

Kühl war es in den letzten Tagen, denn ordentlicher Wind gemischt mit jeder Menge Regen hat uns zu entpannten Tagen verholfen. Tagsüber verließen wir kaum das Haus und waren viel mit unseren neuen Freunden zusammen, welche für zwei Wochen mit uns zusammen auf dem Grundstück wohnen.

Gegen Nachmittag klärte das Wetter dann auf, so dass wir unsere Erkundungstouren auf den Nachmittag verschoben haben und den Ausflug gleich zum Sonnenuntergangbetrachten genutzt haben. Ein Ausflug endet gerne in einem Restaurant, von denen es jedes Jahr mehr gibt. 

Restaurant umgeben von Reisfeldern

Sarah mag gerne vegetarisches Essen und so haben wir eines der neuen Restaurants ausprobiert, welches eigenes Gemüse für die Gerichte nutzt – unter anderem auch Reis. Reis steht fast immer unter Wasser – nicht sehr hoch, da sonst die Pflanzen verfaulen, aber ein paar Zentimeter kann man schon im Wasser versinken. Reis wächst zwar auch ohne soviel Wasser – jedoch dann auch jede Menge Unkraut und da Unkraut nicht gut in Wasser wächst, Reis aber schon – ist die idealste Lösung den Reis ins Wasser zu stellen.

Rustikale Möbel und Speisen aus verschiedenen Ländern, wie Thailand, Indien, Vietnam ect. ermöglichen einen entspannten Abend.

gute Stimmung

Heute haben wir uns spontan entschieden zu den kalten Quellen zu fahren, denn es wurde zum Nachmittag wieder richtig heiß. Unterwegs kommen wir an einer kleinen Bienenfarm vorbei – ich lese nur das Wort Kaffee und sage meiner Frau, dass wir dort nachher mal anhalten sollten.

urige Ausstattung

Klein Aaron wollte unbedingt die Bienen sehen – als ob wir nicht genug im Haus haben. The Bee Hive stellt selbst hergestellten Honig und Kaffee zur Verfügung, überwiegend aus eigener Farm in Mindanao. Diesen Kaffee trinke ich nun schon seit ich hier bin und finde ihn sehr gelungen. Ich sollte mir die eine oder andere Packung für die Heimat zulegen. Das sind immer gute Geschenke für Kaffeefreunde – für mich zum Beispiel ;). 

Es ist gerade Ebbe, und das Wasser hat in dieser Jahreszeit aufgrund der wechselnden Strömungsrichtungen viele Steine an Land gespült. Zur Regenzeit, wenn die Störmungsverhältnisse sich ändern, nimmt das Meer wieder viele der Stein in sich auf. Wir entscheiden uns draußen zu sitzen, denn der Wind ist ausreichend, um die Mosquitos fernzuhalten.

ahhh was ein Kaffee

das kleine Kaffee liegt auf dem Weg zu den kalten Quellen und unserem neu entdeckten Riff zum Schnorcheln. D.h. wir werden öfters mal vorbei schauen. 

Für uns heute der beste Ort, um leckere Waffeln und Cookies zu futtern. Sarah hat sich Nudeln bestellt, welche grün und orange sind – ich habe sie mal lieber nicht probiert. Da man für eine Inselumrundung 1,5 Stunden braucht, hat man viele Möglichkeiten um den Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zu betrachten. Je nach Standort verschiebt sich dabei die Stelle, an der die Sonne das Meer küsst. Hier befinden wir uns an einer Stelle, an der die Sonne fast mittig im Meer steht und ich sehe einen der schönsten Sonnenuntergänge, die ich jeh gesehen habe. Natürlich kann man ihn mit der Kamera nicht einfangen, aber auch Aaron erzählte von dem Feuer in den Wolken.

wow – das ganze jetzt 50 fach vergrößert!

Witzig war auch das kleine Team, welches Fotos am Meer machte. Einer der Jungs stand dabei im Wasser und fing plötzlich wie bekloppt an einen kleinen Stepptanz aufzuführen – denn eine giftige Meeresschlange wurde durch das flache Wasser an seine Flip Flops gespült – hehe. Überall gibt es witzige kleine Begegnungen und die Philippinos sind ein Volk, welches sehr gerne lacht – besonders über andere! 

Nun flitz ich aber schnell ins Bett. Es ist gerade windstill geworden und der Gestank der verwesenden Ratten hat mich bereits einen Tisch weiter gedrängt. Im Hintergrund blitzt es, muss wohl ein Gewitter über Bohol sein. Da kann es auch ruhig bleiben, denn wir wollen die nächsten Tage auf jeden Fall noch einmal Schnorcheln fahren und zu einem versteckten Wasserfall in den Bergen. Das geht aber nur bei trockener Straße (geht auch bei nasser Straße, aber das artet dann eher in Philippinostyle aus).

Die Jungs!

One Comment on “Alltag – Kurzbeitrag

  1. Wow, ein toller Bericht, aber nicht nur der, die anderen habe ich auch alle gelesen, warum ich nur hier hinein schreibe, ganz einfach, ich würde gerne eine Tüte Kaffe abbekommen wenn Ihr wieder in Old Germany seit, smile, wie Du noch weist lieber Enno, ich liebe Kaffeegenuss, also, viel Spaß noch und ich freue mich auf weitere spannende Geschichten und tolle Bilder, lg Frank

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